Christoph Muthmann
Architektur und Administration
Architektur und Administration
Ich habe schon einige Zeit über die Frage nachgedacht: Wofür steht eigentlich DBA? Die meisten interpretieren es als Datenbank-Administrator, aber einige eben auch als Datenbank-Architekt. Die Unterschiede sind fliessend und es gibt viele Überschneidungen. Die Diskussionen mit Glenn Berry vor einiger Zeit, der sich selber auch als Database Architect sieht, haben diese Überlegungen noch mal neu in Gang gebracht. Auf einer englischen Web-Site habe ich mal diese Beschreibung gefunden:
Erfahrung im System Design, Business Intelligence, Programmierung und dazugehörige Fertigkeiten sind Grundlagen um ein Datenbank-Architekt zu werden. Die primäre Funktion eines Datenbank-Architekten ist es die Struktur von Tabellen und Datenbanken zu definieren um effiziente System-Antwortzeiten zu erreichen, die Duplizierung von Daten zu reduzieren und Systemlogik zu integrieren. Fortwährende Wartung der Datenbanken inklusive Löschungen, Archivierungen und Optimierungen bilden einen Kernbereich des Aufgabengebiets.
Schon mein Vater war Architekt, hat allerdings Häuser geplant und den Bau überwacht. Ich sehe meine Aufgaben ähnlich, wobei ich zusätzlich auch noch Teile der Administration übernehme, wie sich unschwer aus meinen blog-Einträgen herauslesen lässt.
| Print article | This entry was posted by Christoph Muthmann on 24.08.10 at 09:16:10 . Follow any responses to this post through RSS 2.0. |
24.08.10 @ 11:09:27
Ich würde den Begriff "Datenbank Architekt" weiter fassen und dahingehend ausweiten, wie man Datenbanken innerhalb eines Systems oder Applikation anspricht. Wie die Datenbank mit anderen Komponenten interagiert, usw...
Wartung oder alle wiederkehrenden "Maintenance" Aufgaben würde ich nicht einem Architekten zuordnen. Dafür ist ein Administrator zuständig. Aber, wie Du gesagt hast, die Grenzen sind fliessend.
10.09.10 @ 09:01:20
Aha, Frank hat dich wohl überzeugt :-) Deswegen steht nun neben deinem Blog Namen | Architektur und Administration
10.09.10 @ 09:06:39
Die Grenzen sind halt fliessend und manchmal hat man auch beide DBA-Hüte auf!
13.10.10 @ 13:25:12
na ja, beim stöbern auf heise habe ich dieses gefunden: http://www.heise.de/jobs/artikel/Wer-verdient-wie-viel-981845.html?artikelseite=8;view=zoom;zoom=12... das Gehalt spricht nicht unbedingt von 'fliessenden Grenzen'
Ich wünsche Euch einen schönen Tag,
tosc
31.03.12 @ 09:12:12
Also der Gehaltsunterschied ist nun wirklich nicht die welt.
53900 €/Jahr
57400 €/Jahr
Machen einen Monatlichen Bruttounterschied von "maximal" 290€ aus, was bei knapp 4500€ nicht die absolute relevanz hat. Da im Jahresgehalt ja auch Zusatzzahlungen aller art verbucht sind, ist der praktische Monatsmehrverdienst fast hinfällig.
21.02.13 @ 20:54:06
Hier eine interessante Zusammenstellung von Buck Woody:
link-list-becoming-a-data-professional
CU
tosc