Linksammlung für R und Python Installationen

Mit der Einführung von R (ab SQL Server 2016) und Python (ab SQL Server 2017) ist die Installation nicht gerade einfacher geworden. In der Regel werden die Server auf denen installiert werden soll, nicht mit dem Internet verbunden sein, so dass einige manuelle Schritte notwendig werden.

Interessante Links

Wenn man R und Python innerhalb der SQL Server Installation verwenden will, so sind es Features der Instanz, die man beim Setup explizit angeben muss. Hier wird beschrieben, wie die Installation und Konfiguration generell geht. Allerdings sollte man für die Offline-Installation auf jeden Fall auch in den zweiten Artikel schauen:
Getting Started with Machine Learning Services in SQL Server

Hier gibt es einen allgemeinen Artikel, wo man die richtigen R-Services zum Download findet und wie man diese bei der Installation angeben kann:
Installieren von SQL Server-Machine learning-R und Python auf Computern ohne Internetzugang
Was dort nicht steht ist, dass man dann noch sehr viel Geduld braucht. Das Setup von SQL Server 2017 prüft sowohl für R als auch für Python ab, ob die Online-Installationsdateien abrufbar sind. Das dauert schon mal ein paar Minuten. Wenn man dann den richtigen Ordner angegeben hat, überprüft das Setup auch diesen noch ausgiebig.

Zu guter Letzt muss man sich für das (monatliche) einspielen von cumulative updates (CUs) wappnen. Auch hier müssen die korrekten Installationsdateien, die zu dem CU passen müssen, heruntergeladen werden und das CU muss dann manuell eingespielt werden. Die Liste für SQL Server 2016 und SQL Server 2017 findet sich hier:
Liste der R- und Python-Updates für CUs

Fazit

Wenn dann am Ende endlich diese Meldung auf dem Bildschirm erscheint:

STDOUT message(s) from external script: 
Hello World

hat der Administrator sein Werk getan und die Entwickler können loslegen. Aber zukünftig können die CUs nicht mehr so einfach per WSUS eingespielt werden, falls sie auch Aktualisierungen für R und Python beinhalten. Auch müssen Administratoren dann monatlich kontrollieren, ob es sich um solch eine Version mit manuellem Aufwand handelt. Das bedeutet also schon deutlich mehr Aufwand, als nur CUs per WSUS automatisiert in der Nacht einspielen zu lassen.

Den Abschnitt über die "Slipstream-Installation" in diesem Artikel Slipstream upgrades habe ich dann eher als Witz empfunden, denn er endet mit dem Satz: During installation, you are prompted to choose the folder location for the updated CAB files. Also nichts mit "echtem" Slipstream, sondern wieder das manuelle auswählen des Ordners. Das sollte dann noch mal besser werden!