Auf dem Schulhof ein Feigling, im Internet ein Draufgänger
Jul 4th
Unterschleißheim/Redmond, 04. Juli 2012. Trugen Kinder früher Hänseleien und Beschimpfungen auf dem Schulhof aus, so ist heute das Internet die Plattform für Verunglimpfungen und Streitigkeiten. Für Betroffene kann das verhängnisvolle Folgen haben: Während der Pausenzoff meist schnell vergessen ist, sind im Internet veröffentlichte Beiträge, Bilder oder Videos nicht einfach zu löschen. In Deutschland haben bereits 39 Prozent der Kinder und Jugendlichen einschlägige Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht. Das ergab eine weltweite Studie von Microsoft unter Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-17 Jahren. Zum Vergleich: Der Durchschnitt in den 25 teilnehmenden Ländern lag bei 37 Prozent. Im internationalen Ranking landet Deutschland damit im Mittelfeld – auf Platz elf.
Der Begriff des Cyber- beziehungsweise Online-Mobbings ist nicht klar definiert. Für die Studie wurde deshalb nach negativen Erfahrungen im Internet gefragt. 26 Prozent der Kinder mit Mobbing-Erfahrung gaben an, Opfer kleiner Gemeinheiten und unfreundlicher Handlungen gewesen zu sein, bei 20 Prozent wurde der Name verunglimpft und weitere 18 Prozent wurden gehänselt oder lächerlich gemacht. Nicht überraschend ist, dass die Gefahr des Cybermobbings mit dem Grad der PC- und Internetnutzung steigt. So lag die Mobbing-Rate bei Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren mit 49 Prozent deutlich über dem Durchschnitt, während es sich bei Jüngeren beim „Mobbing“ eher um ein Problem der Offline-Welt handelt. Mädchen mobben online mehr als Jungen (19 Prozent vs. 12 Prozent). „Für Kinder und Jugendliche gibt es meist keine Trennung von digitaler und realer Welt, sie sind über Smartphone, Handy und PC durchgehend online. Oft geben sie unbedacht Privates und Persönliches preis und machen sich dadurch angreifbar. Diese Verletzlichkeit im Streitfall auszunutzen ist für viele auch ein Buhlen um Anerkennung. Ist man auf dem Schulhof ein Feigling, kann man im Internet leicht den Draufgänger geben“, sagt Thomas Schmidt, Medienpädagoge in Berlin. „Und wenn man als Schule das Thema aktiv angehen will, findet man gutes Material auf www.sicherheit-macht-schule.de.“
Problembewusstsein ist gestiegen
Das Verhalten der Erwachsenen unterstreicht das mittlerweile vorhandene Problembewusstsein in den Familien. So gaben 62 Prozent der Acht- bis Zwölfjährigen an, dass sie im Internet strenger kontrolliert werden und die Online-Zeit reglementiert ist. Bei Jugendlichen setzen Eltern hingegen auf Gespräche, wobei Mädchen eher danach gefragt werden, ob sie online gemobbt werden. Deutlich schlechter schneiden die Schulen ab. Hier ergab die Studie, dass nur 28 Prozent der Bildungseinrichtungen aktiv über die Gefahren des Cybermobbings informieren. Offizielle Richtlinien gegen Online-Mobbing gab es sogar nur bei 18 Prozent der Schulen.
Jeder kann Cybermobbing bekämpfen
Auch wenn die Bemühungen in die richtige Richtung gehen, bleibt viel zu tun. „Kinder vor Cybermobbing zu schützen, liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung. Eltern, Lehrer, Schulleiter, der Gesetzgeber und die Softwareindustrie – wir alle spielen dabei eine wichtige Rolle“, unterstreicht Severin Löffler, Assistant General Counsel und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Microsoft Deutschland GmbH. Um Eltern und Lehrer besser zu unterstützen, stellt Microsoft Informationsmaterial und innovative Werkzeuge zur Verfügung. Hierzu gehört zum Beispiel ein neues Online-Quiz (http://www.microsoft.com/security/default.aspx), das Erwachsene für das Thema sensibilisiert. Hinzu kommen Tipps, um Kinder zu schützen, beziehungsweise betroffenen Kindern zu helfen:
• Lassen Sie Ihre Kinder online nicht allein. Achten Sie darauf, wie Ihre Kinder das Internet nutzen und wo sie sich bewegen. Hören Sie zu und ermuntern Sie Ihre Kinder, Ihre Erfahrungen zu teilen.
• Ermutigen Sie Ihre Kinder, sich anders zu verhalten und mit gutem Beispiel voranzugehen. Denken Sie aber daran, dass Ihre Kinder dabei Ihre Unterstützung benötigen.
• Wenn Ihr Kind betroffen ist, warten Sie nicht, bis sich das Problem von selbst erledigt. Greifen Sie aktiv ein und fragen Sie, wie Sie helfen können.
• Sollten Sie feststellen, dass Ihr Kind andere Kinder mobbt, stellen Sie klar, dass dies nicht o.k. ist. Aber versuchen Sie auch, die Hintergründe herauszufinden. Greifen Sie bei Bedarf auf professionelle Hilfe zurück.
• Vermitteln Sie Ihren Kindern, dass sich Konflikte auch anders lösen lassen.
Die wichtigsten 10 Tipps und Hinweise zum Schutz von Cybermobbing stellt Microsoft als PDF-Dokument zum Download bereit:
http://download.microsoft.com/download/8/8/8/8884456E-CF3E-4EC6-B140-CEA4E476B6AF/Tipps_Schutz_Cybermobbing.pdf.
Eine Zusammenfassung der aktuellen Microsoft-Studie zum Thema Cybermobbing ist unter "http://download.microsoft.com/download/C/E/6/CE6CB774-083B-4234-98A8-B62C60C6B722/Cybermobbing_Studie_Zusammenfassung_der Ergebnisse_Deutschland.pdf" verfügbar.
Das Online-Quiz (in englischer Sprache) ist über den Microsoft Security Newsroom aufrufbar:
http://www.microsoft.com/security/default.aspx.
Bei Microsoft stand der Juni im Zeichen des Datenschutzes
Datenschutz betrifft jeden Internetnutzer und ist längst nicht nur in Fachkreisen ein aktuelles Thema. Um Politik, Unternehmen und Nutzer für das Thema zu sensibilisieren, stand der Juni bei Microsoft im Zeichen des Datenschutzes. Neben zahlreichen Veranstaltungen informierte Microsoft im Datenschutzmonat Juni in aktuellen Beiträgen rund um das Thema Sicherheit und Schutz im Netz und lädt auch weiterhin auf http://aka.ms/FBPolitik zur Diskussion ein. Thesen und Forderungen zu Datenschutz und Datensicherheit an Politik, Unternehmen und Nutzer sind auf http://aka.ms/datenschutz zusammengestellt.
Quelle: Pressemitteilung der Microsoft Deutschland GmbH vom 04.07.2012
BITKOM informiert und diskutiert auf der Voice + IP 2012 über SIP-Trunking
Jun 29th
Die Messe Frankfurt hat für die Fachkonferenz und -messe „Voice + IP“ (30. und 31.10.2012) einen weiteren hochkarätigen Kooperationspartner gewonnen. Der Branchenverband BITKOM wird sich in eigenen Foren während der zweitägigen Spezialveranstaltung zu Businesskommunikation mit dem Thema SIP-Trunking beschäftigen. Zu dieser Schnittstelle zwischen privaten IP basierten Telekommunikationssystemen und IP Netzen öffentlicher Netzbetreiber hat der BITKOM erst vor kurzem eine Implementierungsempfehlung herausgegeben.
„Über die Kooperation mit der Voice + IP 2012 können wir unseren Mitgliedern im Bereich Kommunikationstechnologien eine Plattform bieten, ihre Themen in einer breiten Öffentlichkeit darzustellen und zu diskutieren“, erläutert Bernd Klusmann, Bereichsleiter Kommunikationstechnologien und Telematik beim BITKOM die Beweggründe für die Kooperation mit der Messe Frankfurt.
Der Leitfaden „SIP Trunking Empfehlung“ des BITKOM ist unter http://www.bitkom.org/de/themen/72330_72341.aspx abrufbar.
Die Voice + IP 2012 als einzigartige Fachveranstaltung für Technologien, Anwendungen und Strategien in der Businesskommunikation im deutschsprachigen Raum bietet eine umfangreiche Fachkonferenz mit hochkarätig besetzten Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden. Sie ist damit ein ideales Forum für Experten, sich im Markt zu positionieren. Begleitet wird die Konferenz von einer Fachausstellung mit den führenden Anbietern des Marktes.
Die Voice + IP hat sich seit ihrer Gründung vor acht Jahren durch den Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e. V. (DVPT) zu dem Pflichttermin für alle Entscheider entwickelt. Die Veranstaltung ist ein „Muss“ für alle Verantwortlichen aus den Bereichen ITK, Einkauf, Organisation, strategische Unternehmensentwicklung, Sicherheit, Recht und Datenschutz, die ihre Unternehmenskommunikation erfolgreich gestalten, mit aktueller Technik optimieren wollen und dafür individuelle Lösungen suchen.
Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit rund 457* Millionen Euro Umsatz und weltweit 1.769* Mitarbeitern das größte deutsche Messeunternehmen. Der Konzern besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften, fünf Niederlassungen und 52 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 150 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen "made by Messe Frankfurt" statt. Im Jahr 2011 organisierte die Messe Frankfurt 101 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.
Auf den 578.000 Quadratmetern Grundfläche der Messe Frankfurt stehen derzeit zehn Hallen und ein angeschlossenes Kongresszentrum. Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com
* Vorläufige Zahlen (2011).
Quelle: Pressemitteilung der Messe Frankfurt Exhibition GmbH vom 28.06.2012
Vom Blitz getroffen: GAB Enterprise IT Solutions GmbH steigt für mehr Sicherheit auf Office 365 um
Jun 21st
Unterschleißheim/Köln, 20. Juni 2012. Ein Blitzeinschlag legte im Sommer 2011 die ITK-Infrastruktur der GAB Enterprise IT Solutions GmbH teilweise lahm. Ohne E-Mail, Telefon, Kalender und Adressbuch stand das Herz des Microsoft Partners kurzzeitig still, da die Kommunikation der weltweit tätigen Außendienstmitarbeiter erheblich eingeschränkt wurde. Diese Blaupause war für den IT-Dienstleister das letzte Zünglein an der Waage, Teile seiner Infrastruktur in die Microsoft Cloud zu verlagern. Seitdem profitiert das Unternehmen in zweierlei Hinsicht. Zum einen ermöglicht Office 365 mit den Lösungen SharePoint Online, Exchange Online, Lync Online und Office Web Apps den IT-Beratern die verlässliche, effiziente und produktive Zusammenarbeit. Zum anderen spart das Unternehmen mit Office 365 mehr als 50.000 Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre, während es sich gleichzeitig ein neues Geschäftsfeld eröffnet und Cloud-Projekte bei Kunden nach dem eigenem Vorbild implementiert.
50.000 Euro mehr in der Tasche
Eigentlich hatte die GAB Enterprise IT Solutions GmbH schon länger mit der Microsoft-Cloud geliebäugelt, um etwa die Plattform als Machbarkeitsnachweis für künftige Projekte zu nutzen. „Doch erst der Blitzeinschlag gab der Idee den notwendigen Schub“, erinnert sich Harald Ehrl, Geschäftsführer der GAB. „Unser Unternehmenssitz befindet sich in einer ländlichen Region. Strom- und damit IT-Ausfälle können aufgrund der lokalen Gegebenheiten vorkommen und den Geschäftsbetrieb empfindlich stören.“ Insgesamt wanderten sieben lokale Server in die Microsoft-Cloud. Auf ihnen waren unter anderem Exchange Server 2010, SharePoint Server 2010, Backup- und Sicherheitssysteme sowie verschiedene andere Anwendungen installiert. Die Migration auf Office 365 verlief dabei problemlos. Bereits nach vier Wochen war der Großteil des Projekts abgeschlossen.
Mit dem Wechsel in die Microsoft-Cloud spart die GAB allein im Exchange-Umfeld in den kommenden fünf Jahren mehr als 50.000 Euro. So entfallen beispielsweise Abschreibungen, Personalkosten sowie Stromkosten für Betrieb und Kühlung. Die Nutzungsgebühren für Office 365 schlagen hingegen je nach Paket lediglich mit 7,25 bis 20,75 Euro pro Nutzer und Monat zu Buche. „Es gibt keine versteckten Kosten. Wir können alle Rechnungspositionen sofort als Betriebsausgaben verbuchen“, erklärt Ehrl.
Mit Office 365 zur höchsten Sicherheitsstufe
Die Online-Services von Office 365 lassen sich flexibel skalieren und jederzeit problemlos um zusätzliche Funktionen erweitern. Regelmäßige Updates sorgen dafür, dass die Mitarbeiter der GAB stets mit der neuesten Technologie arbeiten. Das Sicherheitsniveau ist dabei ausgesprochen hoch. Mit einer Verfügbarkeitsgarantie von 99,9 Prozent setzt Microsoft bei seinen Rechenzentren einen Standard, der bei lokalen Installationen kaum zu erreichen ist. „Die Microsoft-Cloud befreit Unternehmen von Routinetätigkeiten. Statt mit viel Aufwand ein im Ergebnis suboptimales Sicherheitsniveau zu erreichen, ist es besser, freie Kapazitäten für zukunftsorientierte, strategische Planungen zu nutzen“, betont Florian Müller, Produkt Manager Office 365 bei der Microsoft Deutschland GmbH.
Hinzu kommen substanzielle rechtliche Verpflichtungen zum Datenschutz: So können Office 365-Nutzer die EU-Standardvertragsklauseln („EU Model Clauses“) in Kombination mit der Erklärung zur Auftragsdatenverarbeitung (ADV) ihrem Office 365-Vertrag hinzufügen.
Sich mit Office 365 ein neues Geschäftsfeld eröffnen
Die Erfahrungen aus dem internen Projekt nutzt der IT-Dienstleister inzwischen auch für den Ausbau des eigenen Geschäfts: So unterstützt die GAB Organisationen bei der Migration ihrer ITK-Systeme in die Cloud. „Mittlerweile betreuen wir bereits zehn Cloud-Projekte mit 500 bis 1.000 Anwender – und jeden Monat kommen zwei bis drei weitere hinzu“, unterstreicht Harald Ehrl. Bei der Wasserversorgung Bayerischer Wald migrierte die GAB zum Beispiel nicht nur die Messaging-Infrastruktur, sondern setzte auch SharePoint Online als sichere, stabile Plattform für Kundendienste auf. Seitdem freut sich die Körperschaft des öffentlichen Rechts über signifikante Kosteneinsparungen und kann ihren Kunden einen professionellen, webbasierten Service anbieten.
Weiterführende Informationen zu Microsoft Office 365 finden Sie unter:
http://www.microsoft.com/de-de/office365/resources/default.aspx#fbid=j9Ub4-QwWZ8
http://www.microsoft.com/businessproductivity/de/at/products/office-365.aspx
Quelle: Pressemitteilung der Microsoft Deutschland GmbH vom 20.06.2012
goetzpartners setzt auf Windows Intune
Jun 18th
Unterschleißheim, 18. Juni 2012 – Das unabhängige europäische Beratungsunternehmen goetzpartners mit Hauptsitz in München setzt für die Verwaltung der insgesamt rund 200 Firmen-Laptops und PCs auf Windows Intune. Durch den Umstieg im Mai 2011 von einer manuellen zu einer Web-basierten Steuerung sind die Anfragen wegen technischer Probleme um 25 Prozent gesunken. Dank des Wegfalls weiterer Verwaltungssoftware von Drittanbietern sowie des in Windows Intune enthaltenen Updates auf Windows 7 Enterprise lag die Kosteneinsparung bereits sechs Monate nach Umstieg bei 30.500 Euro. *
goetzpartners ist ein führendes unabhängiges europäisches Beratungsunternehmen, das M&A-Beratung (Mergers & Acquisitions) und Management Consulting unter einem Dach kombiniert und eine Vielzahl von Kunden weltweit betreut. Geschäftsreisen und Kundenbesuche gehören zum Alltag des Beratungshauses. Damit ein produktives und effizientes Arbeiten in jeder Situation gewährleistet ist, wird die Technik regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht. Das stellte die vier IT-Mitarbeiter des Unternehmens bisher vor große technisch-logistische Herausforderungen.
Hohe Ausgaben, geringe Effizienz
„Um Codes für Sicherheits- und Softwareupdates zu schreiben, haben wir im Schnitt drei Tage pro Monat gebraucht. Um diese auf die einzelnen Geräte der Berater aufzuspielen, musste jeder Rechner über den VPN Client mit unserem Netzwerk verbunden sein. Unser IT-Support verbrachte 40 Prozent der Arbeitszeit mit Problemlösungen via Telefon oder der Reparatur von PCs unserer Berater“, so Hakan Kutlug, Leiter IT bei goetzpartners. Um eine Remote-Support-Lösung einzurichten, gab goetzpartners 12.500 Euro im Jahr für ein Software-Konstrukt unterschiedlicher Anbieter aus.
Windows Intune: effiziente Managementlösung
Im Mai 2011 entschied sich goetzpartners für den Umstieg auf Windows Intune als Web-basierte Managementlösung, die alle IT-Anforderungen miteinander vereint. Windows Intune ist eine cloud-basierte Desktop-Managementanwendung, die automatisch Software- und Security Updates verwaltet, Endpoint Protection liefert und darüber hinaus Remote-Unterstützung bietet.
Ein großer Vorteil liegt für Kutlug in den Upgrade-Rechten auf das Windows 7 Enterprise Betriebssystem. Es entfallen der Einsatz von Drittanbieter-Software zur sicheren Vernetzung und für den Remote-Zugriff sowie entsprechende Lizenz- und Nutzungsgebühren. Die IT-Administratoren können dank Windows Intune nun state-of-the-art Software effizient an alle mobilen Rechner weitergeben, solange diese Internet-Zugriff haben. Die Supportanfragen sind seit der Migration auf Windows 7 Enterprise bei goetzpartners um 25 Prozent gesunken. Außerdem konnte das Beratungshaus bereits 6 Monate nach der Migration Kosteneinsparungen in Höhe von 30.500 Euro erzielen. „Windows Intune hat sich für uns gelohnt“, so Kutlug.
Weiteres Funktions-Update für Windows Intune verfügbar
Auf der TechEd North America in Orlando wurde jüngst die Verfügbarkeit des neuesten Windows Intune Updates bekannt gegeben. Die neueste Version der cloud-basierten PC-Verwaltungslösung steht unter http://www.microsoft.com/de-de/windows/windowsintune/default.aspx zum Download bereit.
Das neue Windows Intune Update umfasst erweiterte Verwaltungs- und Sicherheitsvorteile durch die Integration des Mobile-Device-Managements und anwenderorientierte Administrationsmöglichkeiten. Auch die neueste Version von Windows Intune beinhaltet ein Upgrade-Recht auf Windows 7 Enterprise und zukünftige Versionen von Windows.
Interessenten können die Verwaltungskonsole mit bis zu 25 PCs 30 Tage lang kostenfrei ausprobieren.
Weitere Informationen zu den neuen Funktionen finden Sie im Windowsteamblog, im Windows Intune Technet Blog sowie ausführlich im Windows Intune Handbuch.
Quelle: Pressemitteilung der Microsoft Deutschland GmbH vom 18.06.2012
Cisco präsentiert Open Network Environment für anwendungsbasierte Netzwerkprogrammierung
Jun 14th
Cisco Live! San Diego – 13. Juni 2012 – Cisco stellt mit dem Cisco Open Network Environment (Cisco ONE) einen vielseitigen und umfassenden Ansatz zur Programmierung von Netzwerken vor. Ziel ist es dabei, Innovationen rund um die Bereiche Cloud, Mobility, Social Networking und Video zu fördern. Cisco ONE ermöglicht eine flexible anwendungsbasierte Anpassung der Netzwerkinfrastruktur zur Unterstützung von Geschäftszielen wie höhere Servicegeschwindigkeit, Optimierung von Ressourcen und beschleunigte Markteinführung neuer Services.
Das Cisco Open Network Environment wird im Rahmen einer umfangreichen Auswahl an Plattform-APIs, Agenten und Controllern sowie Overlay-Netzwerk-Technologien bereitgestellt. Cisco ONE ergänzt aktuelle Ansätze an Software-defined Networking (SDN), also die softwarebasierte Steuerung von Netzwerkinfrastrukturen, und umfasst das gesamte Spektrum an Lösungen von der Datenübertragung bis hin zu Management und Orchestrierung. Dank umfassenden Möglichkeiten zur Programmierung sowie zur Abstraktion über mehrere Ebenen hinweg ermöglicht das Cisco Open Network Environment die Einrichtung von intelligenten Netzwerken. Hierzu stehen zahlreiche Protokolle, Branchenstandards und nutzungsbasierte Bereitstellungsmodelle zur Verfügung.
Cisco präsentiert darüber hinaus mit dem One Platform Kit (onePK) eine Lösung, mit der die Entwicklung von Anwendungen für die Cisco Betriebssysteme IOS, IOS-XR und NX-OS anhand von Programmierschnittstellen (APIs) ermöglicht wird. Weiterhin kündigte der Netzwerkausrüster Controller-Software zur Durchführung von Machbarkeitstests und OpenFlow-Agenten für die SDN-Entwicklung an.
Mit dem virtuellen Switch Cisco Nexus 1000V unterstützt Cisco ferner den Aufbau skalierbarer virtueller Overlay-Netzwerke für mandantenfähige Cloud-Implementierungen. Zu den Innovationen gehören OpenStack-Unterstützung, Programmierbarkeit, Multi-Hypervisor-Fähigkeit und VXLAN-Gateway-Funktionalität.
Bei der Entwicklung neuer Netzwerktechnologien kooperiert Cisco mit führenden Unternehmen der Branche, Forschungseinrichtungen und Standardisierungsgremien. Diese Strategie ermöglicht es Cisco, die zahlreichen unterschiedlichen Anforderungen an die Programmierbarkeit von Netzwerken zu erfüllen und das Cisco Open Network Environment an ein breites Spektrum an Bereitstellungsmodellen anzupassen. Dazu gehören:
- Universitäten und Forschungseinrichtungen – Controller-Software für Machbarkeitstests und OpenFlow-Agenten für die SDN-Entwicklung ermöglichen die Partitionierung von Netzwerken („Campus-Slicing“)
- Hyperscale-Rechenzentren – Flow-Management im Netzwerk mit programmgesteuertem Zugriff über APIs
- Cloud-Anbieter – automatische Bereitstellung und programmierbares Overlay-Netzwerk für skalierbare Mandantenfähigkeit
- Service Provider – programmgesteuerter Zugriff, Richtlinien und Analysefunktionen zur Optimierung der Servicebereitstellung und schnelleren Markteinführung
- Unternehmen – Automatisierung von Private Clouds für virtuelle Workloads sowie virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI)
HIGHLIGHTS
One Platform Kit (onePK): Software-Entwicklungskit für Kunden und Partner
- onePK bietet eine reichhaltige Auswahl an APIs für einen umfassenden programmgesteuerten Zugriff auf allen Betriebssystemen und Hardware-Plattformen von Cisco.
- Cisco plant, die Unterstützung für onePK auf den Betriebssystemen IOS, IOS-XR und NX-OS sowie den Hardware-Plattformen ASR, ISR G2 und CRS sowie Catalyst und Nexus Switches schrittweise zu erweitern. In der Anfangsphase wird onePK auf den Plattformen ASR 1000 und ISR G2 unterstützt.
- onePK ermöglicht eine enge Integration mit Softwareanwendungen zur Optimierung der Transparenz, Orchestrierung und Steuerung der Netzwerkinfrastruktur. So kann die Serviceerstellung und -bereitstellung beschleunigt und zahlreiche Netzwerkaufgaben und -prozesse automatisiert werden.
- Entwicklern bietet onePK neben der Auswahl ihrer bevorzugten Sprache die Möglichkeit, vorhandene Tools zu nutzen, sowie eine problemlose Integration in bestehende Entwicklungsumgebungen.
- Am 12. Juni stellte Cisco seine Cloud Connected Solution vor. Partner und Kunden können mithilfe der APIs von onePK individuelle Cloud Connectors entwickeln, um Cloud-Services zu optimieren und anzupassen. Bei den Cloud Connectors handelt es sich um Software-Module zur Optimierung von Leistung, Sicherheit und Verfügbarkeit von Cloud-Services, die auf den Routing-Plattformen ISR G2 und ASR 1000 gehostet werden.
Cisco Controller-Software und OpenFlow-Agenten für Software-defined Networking (SDN)
- Zur Durchführung von Machbarkeitstests für SDN wird Cisco Controller-Software zur Verfügung stellen. Das Unternehmen kooperiert auf diesem Gebiet zudem mit Universitäten und Forschungseinrichtungen. Universitäten können mithilfe der Software beispielsweise ihr Campus-Netzwerk partitionieren („Slicing“), um ein konsistentes Richtlinienmanagement bei Forschungsprojekten zu SDN zu ermöglichen.
- Auf den Catalyst Switches der Serien 3750-X und 3560-X wird Cisco zur Durchführung von Machbarkeitstests OpenFlow v1.0-Agenten bereitstellen.
- Bei der Open Network Foundation leitet Cisco darüber hinaus mehrere Arbeitsgruppen.
Virtuelle Overlay-Netzwerke mit erweiterter Unterstützung für OpenStack, mehrere Hypervisoren und VXLAN-Gateway-Funktionen zur Gewährleistung von Konsistenz zwischen physischen und virtuellen Netzwerken
- Mit den erweiterten Funktionen des Nexus 1000V-Portfolios mit Unterstützung für Open-Source-Hypervisoren schafft Cisco die Voraussetzungen für virtuelle Overlay-Netzwerklösungen, die skalierbare mandantenfähige Cloud-Infrastrukturen und IaaS (Infrastructure-as-a-Service) ermöglichen. Damit wird die bisherige Unterstützung für Hypervisoren von VMware und Microsoft weiter ausgebaut.
- Mit dem VXLAN-Gateway ermöglicht Cisco darüber hinaus die Verbindung von herkömmlichen VLAN-basierten physischen Netzwerkumgebungen mit auf VXLANs (Virtual Extensible Local Area Network) basierenden virtuellen Overlay-Netzwerken.
- Cisco wird die im Nexus 1000V implementierte vPath-Technologie erweitern und auf diese Weise die Unterstützung für VXLAN-basierte Overlay-Netzwerke wie VSG und ASA1000V gewährleisten. Mit Cisco vPath wird der Datenverkehr mithilfe von vorkonfigurierten Richtlinien über Virtual Security Gateways (VSG) und ASA 1000 geleitet, um betriebliche Abläufe auf Mandantenebene zu vereinfachen.
- Der virtuelle Switch Nexus 1000V wird mit dem standardbasierten OpenStack Quantum Plug-in sowie REST-APIs ausgestattet die eine schnelle Orchestrierung mandantenfähiger Cloud-Infrastrukturen ermöglichen.
Verfügbarkeit
Der Start der Beta-Tests und die schrittweise Markteinführung sind für das letzte Quartal 2012 vorgesehen.
WEITERE INFORMATIONEN
- Verfolgen Sie die CiscoLive Pressekonferenz
- Erfahren Sie mehr über das Cisco Open Network Environment
- Lesen Sie die Cisco Blogs
Quelle: Pressemitteilung der Cisco Systems GmbH vom 14.06.2012