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		<title>SQL Server &#38; BI Blog by Andreas Wolter - Latest Comments on Umfrage zur Zertifizierung Microsoft Certified Master (MCM) / Solutions Master (MCSM), Trainingsmöglichkeiten und Interview</title>
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		<item>
			<title>andreaswolter [Member] in response to: Umfrage zur Zertifizierung Microsoft Certified Master (MCM) / Solutions Master (MCSM), Trainingsmöglichkeiten und Interview</title>
			<pubDate>Tue, 28 May 2013 14:10:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><a href="http://www.andreas-wolter.com" title="Show the user profile" class="login user nowrap" rel="bubbletip_user_20"><span class="identity_link_username">andreaswolter</span></a> <span class="bUser-member-tag">[Member]</span></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c2242@https://www.insidesql.org/blogs/</guid>
			<description>Hallo Helge,
vielen Dank für die Ergänzung. Ganz klar gibt es sicher noch den einen oder anderen Grund, den ich nicht als Antwortmöglichkeit dabei habe, bzw. man hätte 2 Umfragen machen können mit verschiedenen Zielgruppen. Aber das wollte ich dann doch nicht.
In jedem Fall: Deine einleitende Ergänzung enthält für mich zwei Aspekte, die ich gerne aufgreife.
Im Anschluss dann gehe ich auf die Frage des praktischen Mehrwertes ein.
Zunächst: Viele Arbeitgeber sehen nicht ein, Geld und Zeit bereitzustellen.
Das kann man wieder auseinandernehmen: die direkten Kosten in Prüfungsgebühren. Die stehen im Raum und sind da erstmal nicht wegzudiskutieren. Ich komme aber darauf gleich nochmal.
Der andere Teilaspekt ist „die Zeit“. Und diese richtet sich einzig und allein nach dem bisherigen Know-How des Arbeitnehmers. Es ist ja keineswegs so, dass man zwangsweise eine lange Vorbereitung braucht. Unter meinen MCM-Kollegen sind auch einige (wenn auch wenige), die die Prüfung aus dem Stand bestanden haben. Ich selber habe mir auch einige Wochen, verteilt über einen längeren Zeitraum, genommen. Was ich damit sagen will: die benötigte Zeit ist sehr individuell. Und damit ist es letztlich eine Frage: lohnt es sich (für den Arbeitgeber, oder den freien Consultant), das noch fehlende Praxis-Know-How zu erarbeiten oder nicht? Also letztlich: Wie sieht der Aufgabenbereich aus?
Und damit läuft es genau auf den von Dir erwähnten praktischen Mehrwert hinaus. Und diese Frage versuche ich mal so zu beantworten:
Zum einen gibt es da die Unterteilung in „freier Berater“ und „Angestellter Amin/Entwickler“, mit all ihren Varianten, die Seiten füllen würden.
Als freier Berater ist vom Prinzip her die Wahrscheinlichkeit höher, das man über die Jahre mit vielen verschiedenen Problemen aus verschiedenen Bereichen des SQL Server konfrontiert wird. – Aber das ist kein Automatismus. Viele „Externe“ arbeiten durchaus Monate in der gleichen Funktion. – Ich persönlich mache soetwas nicht. Ich bin Architekt und begleite Projekte zwar auch langfristig, aber ich entwickle nicht Wochen- Monatelang an etwas, nachdem ich die Vorgaben und Templates erstellt habe. So schaffe ich schon mehrere Projekte gleichzeitig auf der Ebene zu betreuen. Zum anderen ist ein wichtiger Aufgabenbereich der 3rd Level Support. Dann einzuspringen wenn es irgendwo brennt. Sei es ein akutes Performance-Problem, welches i.d.R. eben nicht simpel ist, Datenrettung, oder auch ein Sicherheitsvorfall. Also sehr wechselhafte Aufgabenbereiche, für welche oft auch verschiedene Techniken zum Einsatz kommen müssen (Beim Performance-Problem kann es von Locking über Snapshots, zu Hochverfügbarkeitstechniken und Datenbankdesign oder andere Programmieransätze wie z.B. asynchrone Verarbeitung gehen).
Wie sieht es bei Festangestellten aus? Die Mehrzahl hat dort doch ein eher fest umrissenes Aufgabengebiet. Dann gibt es oft aber einen Team-Lead, und von diesem wird durchaus mehr erwartet.
Des Weiteren hängt das doch sehr stark von der Branche ab: Ein IT-System selber hat natürlich einen viel höheren Prozentsatz an solch flexibel einzusetzenden Angestellten.
Und da wäre ich bei einer geradezu ins Auge stechenden Auffälligkeit: In Deutschland gibt es offenbar wenige Firmen die so hochspezialisiert und fest im Markt verankert sind, das sie es als „Mindeststandard“ ansieht, über einen Stab an MCMs und MCAs zu verfügen.
Schauen wir mal nach England. Dort gibt es eine fast schon markbeherrschende Firma, COEO die über 6 MCMs inkl. Einem MCA verfügt (!).
Zugegeben, das sehe ich auch nicht als ideal an. Aber der IT-Markt sieht in Großbritannien einfach anders aus.
Aber auch in den USA: Dort gibt es nicht DIE eine große Firma, sondern mehrere, auch bei uns unbekannte große Firmen, bei welchen es zum guten Ton, nein schon eher als von den Kunden verlangten Mindeststandard gehört, einen MCM stellen zu können. Dass das wirklich verlangt wird von den Kunden, kann ich aus Gesprächen mit meinen MCM-Kollegen bestätigen.
Ich denke, über kurz oder lang, wird das auch bei uns der Fall sein, wenn man in einer bestimmten Liga mitspielen möchte. 
Und damit gebe ich Dir Recht, dass die primäre Zielgruppe eher bei IT-Dienstleistern sowie selbstständigen Spezialisten liegt.

sonnige Grüße heute aus Düsseldorf

Andreas</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Helge,
vielen Dank für die Ergänzung. Ganz klar gibt es sicher noch den einen oder anderen Grund, den ich nicht als Antwortmöglichkeit dabei habe, bzw. man hätte 2 Umfragen machen können mit verschiedenen Zielgruppen. Aber das wollte ich dann doch nicht.
In jedem Fall: Deine einleitende Ergänzung enthält für mich zwei Aspekte, die ich gerne aufgreife.
Im Anschluss dann gehe ich auf die Frage des praktischen Mehrwertes ein.
Zunächst: Viele Arbeitgeber sehen nicht ein, Geld und Zeit bereitzustellen.
Das kann man wieder auseinandernehmen: die direkten Kosten in Prüfungsgebühren. Die stehen im Raum und sind da erstmal nicht wegzudiskutieren. Ich komme aber darauf gleich nochmal.
Der andere Teilaspekt ist „die Zeit“. Und diese richtet sich einzig und allein nach dem bisherigen Know-How des Arbeitnehmers. Es ist ja keineswegs so, dass man zwangsweise eine lange Vorbereitung braucht. Unter meinen MCM-Kollegen sind auch einige (wenn auch wenige), die die Prüfung aus dem Stand bestanden haben. Ich selber habe mir auch einige Wochen, verteilt über einen längeren Zeitraum, genommen. Was ich damit sagen will: die benötigte Zeit ist sehr individuell. Und damit ist es letztlich eine Frage: lohnt es sich (für den Arbeitgeber, oder den freien Consultant), das noch fehlende Praxis-Know-How zu erarbeiten oder nicht? Also letztlich: Wie sieht der Aufgabenbereich aus?
Und damit läuft es genau auf den von Dir erwähnten praktischen Mehrwert hinaus. Und diese Frage versuche ich mal so zu beantworten:
Zum einen gibt es da die Unterteilung in „freier Berater“ und „Angestellter Amin/Entwickler“, mit all ihren Varianten, die Seiten füllen würden.
Als freier Berater ist vom Prinzip her die Wahrscheinlichkeit höher, das man über die Jahre mit vielen verschiedenen Problemen aus verschiedenen Bereichen des SQL Server konfrontiert wird. – Aber das ist kein Automatismus. Viele „Externe“ arbeiten durchaus Monate in der gleichen Funktion. – Ich persönlich mache soetwas nicht. Ich bin Architekt und begleite Projekte zwar auch langfristig, aber ich entwickle nicht Wochen- Monatelang an etwas, nachdem ich die Vorgaben und Templates erstellt habe. So schaffe ich schon mehrere Projekte gleichzeitig auf der Ebene zu betreuen. Zum anderen ist ein wichtiger Aufgabenbereich der 3rd Level Support. Dann einzuspringen wenn es irgendwo brennt. Sei es ein akutes Performance-Problem, welches i.d.R. eben nicht simpel ist, Datenrettung, oder auch ein Sicherheitsvorfall. Also sehr wechselhafte Aufgabenbereiche, für welche oft auch verschiedene Techniken zum Einsatz kommen müssen (Beim Performance-Problem kann es von Locking über Snapshots, zu Hochverfügbarkeitstechniken und Datenbankdesign oder andere Programmieransätze wie z.B. asynchrone Verarbeitung gehen).
Wie sieht es bei Festangestellten aus? Die Mehrzahl hat dort doch ein eher fest umrissenes Aufgabengebiet. Dann gibt es oft aber einen Team-Lead, und von diesem wird durchaus mehr erwartet.
Des Weiteren hängt das doch sehr stark von der Branche ab: Ein IT-System selber hat natürlich einen viel höheren Prozentsatz an solch flexibel einzusetzenden Angestellten.
Und da wäre ich bei einer geradezu ins Auge stechenden Auffälligkeit: In Deutschland gibt es offenbar wenige Firmen die so hochspezialisiert und fest im Markt verankert sind, das sie es als „Mindeststandard“ ansieht, über einen Stab an MCMs und MCAs zu verfügen.
Schauen wir mal nach England. Dort gibt es eine fast schon markbeherrschende Firma, COEO die über 6 MCMs inkl. Einem MCA verfügt (!).
Zugegeben, das sehe ich auch nicht als ideal an. Aber der IT-Markt sieht in Großbritannien einfach anders aus.
Aber auch in den USA: Dort gibt es nicht DIE eine große Firma, sondern mehrere, auch bei uns unbekannte große Firmen, bei welchen es zum guten Ton, nein schon eher als von den Kunden verlangten Mindeststandard gehört, einen MCM stellen zu können. Dass das wirklich verlangt wird von den Kunden, kann ich aus Gesprächen mit meinen MCM-Kollegen bestätigen.
Ich denke, über kurz oder lang, wird das auch bei uns der Fall sein, wenn man in einer bestimmten Liga mitspielen möchte. 
Und damit gebe ich Dir Recht, dass die primäre Zielgruppe eher bei IT-Dienstleistern sowie selbstständigen Spezialisten liegt.

sonnige Grüße heute aus Düsseldorf

Andreas]]></content:encoded>
			<link>https://www.insidesql.org/blogs/andreaswolter/2013/05/umfrage-zertifizierung-microsoft-certified-master#c2242</link>
		</item>
		<item>
			<title> Helge Rutz [Visitor] in response to: Umfrage zur Zertifizierung Microsoft Certified Master (MCM) / Solutions Master (MCSM), Trainingsmöglichkeiten und Interview</title>
			<pubDate>Tue, 28 May 2013 09:43:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator><span class="user anonymous" rel="bubbletip_comment_2241">Helge Rutz</span> <span class="bUser-anonymous-tag">[Visitor]</span></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c2241@https://www.insidesql.org/blogs/</guid>
			<description>Hallo Andreas,

bei Deiner Umfrage hast Du meiner Meinung nach eine wichtige Kenngröße vergessen, nämlich das Anstellungsverhältnis bzw. die Tätigkeit.
Je nachdem ob du Freiberufler bist, als Consultant in einem Beratungshaus arbeitetest, oder aber in der &quot;internen IT&quot; beschäftigt bist, wie etwa ich, ist das Ergebnis unterschiedlich zu bewerten.
Ich persönlich hätte schon Lust den MCM SQL Server zu versuchen, aber mein Arbeitgeber sieht das als mein persönliches Freizeitvergnügen an.
Er steht auf dem Standpunkt, dass er kein teures Zertifikat braucht um zu wissen wie gut ich bin, und neben den Kosten ist auch der Zeitaufwand bzgl. Schulung, Vorbereitung und Prüfung zu viel um dafür freigestellt zu werden.
Einige Manager gehen sogar schon so weit, dass sie gar keine Zertifizierungen mehr unterstützen wollen, da man damit nur den Mitarbeitern beim Jobwechsel (also Verlassen des Unternehmens) hilft und selber keinen Mehrwehrt hat.
Und meine Familie sieht darin auch keinen Mehrwert, der es rechtfertigt meine knappe Freizeit dafür zu verwenden.
Der reichen schon meine PASS Aktivitäten ;-)

Trotzdem finde ich die Umfrage und Deine Interpretationen schon recht interessant und denke das das einigen bei der Entscheidung hilft.
Einen Punkt könntest Du dabei vielleicht noch einmal näher beleuchten.
Ich stimme Dir zu, dass die MCM Inhalte zu 100% realitätsnah sind, aber ich wage doch die Frage zu stellen wie viel davon entspricht der Arbeitsrealität des Einzelnen.
Wie hoch ist also der lerntechnische Mehrwert für den Einzelnen für seine persönliche tägliche Arbeit?
 
Viele Grüße
Helge</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Andreas,

bei Deiner Umfrage hast Du meiner Meinung nach eine wichtige Kenngröße vergessen, nämlich das Anstellungsverhältnis bzw. die Tätigkeit.
Je nachdem ob du Freiberufler bist, als Consultant in einem Beratungshaus arbeitetest, oder aber in der "internen IT" beschäftigt bist, wie etwa ich, ist das Ergebnis unterschiedlich zu bewerten.
Ich persönlich hätte schon Lust den MCM SQL Server zu versuchen, aber mein Arbeitgeber sieht das als mein persönliches Freizeitvergnügen an.
Er steht auf dem Standpunkt, dass er kein teures Zertifikat braucht um zu wissen wie gut ich bin, und neben den Kosten ist auch der Zeitaufwand bzgl. Schulung, Vorbereitung und Prüfung zu viel um dafür freigestellt zu werden.
Einige Manager gehen sogar schon so weit, dass sie gar keine Zertifizierungen mehr unterstützen wollen, da man damit nur den Mitarbeitern beim Jobwechsel (also Verlassen des Unternehmens) hilft und selber keinen Mehrwehrt hat.
Und meine Familie sieht darin auch keinen Mehrwert, der es rechtfertigt meine knappe Freizeit dafür zu verwenden.
Der reichen schon meine PASS Aktivitäten ;-)

Trotzdem finde ich die Umfrage und Deine Interpretationen schon recht interessant und denke das das einigen bei der Entscheidung hilft.
Einen Punkt könntest Du dabei vielleicht noch einmal näher beleuchten.
Ich stimme Dir zu, dass die MCM Inhalte zu 100% realitätsnah sind, aber ich wage doch die Frage zu stellen wie viel davon entspricht der Arbeitsrealität des Einzelnen.
Wie hoch ist also der lerntechnische Mehrwert für den Einzelnen für seine persönliche tägliche Arbeit?
 
Viele Grüße
Helge]]></content:encoded>
			<link>https://www.insidesql.org/blogs/andreaswolter/2013/05/umfrage-zertifizierung-microsoft-certified-master#c2241</link>
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