Fast die halbe Weltbevölkerung ist 2017 online

MÜNCHEN, 4. Juni 2013. Cisco hat die Ergebnisse des neuen Cisco® Visual Networking Index (VNI) bekannt gegeben. Für den Zeitraum von 2012 bis 2017 wird der weltweite IP-Datenverkehr auf das Dreifache steigen. Dieses explosionsartige Wachstum wird von allen Bereichen getragen wie öffentliche und private Netzwerke – einschließlich Internet und verwaltete IP-Netzwerke ­­– in Deutschland vor allem von dem Wachstum beim mobilen IP-Datenverkehr, der sogar um das Zehnfache ansteigen wird. Detaillierte Ergebnisse gibt es unter: http://newsroom.cisco.com/emear

In vier Jahren wird es etwa 3,6 Milliarden Internetnutzer geben, das sind 48 Prozent der vorausgesagten Weltbevölkerung von 7,6 Milliarden Menschen. Im Vergleich dazu war im Jahr 2012 knapp jeder Dritte vernetzt. Im gleichen Zeitraum nimmt die Zahl der Internetgeräte von 11,7 auf 19,3 Milliarden zu.

Im Jahr 2017 wird der globale IP-Datenverkehr ein Volumen von 1,4 Zettabyte pro Jahr beziehungsweise 121 Exabyte pro Monat besitzen, im Vergleich zu 44 Exabyte pro Monat in 2012. Er wächst pro Jahr um 23 Prozent. Ein Zettabyte entspricht einer Trilliarde Byte oder einer Billion Gigabyte.

Ergebnisse für Deutschland

Von 2012 bis 2017 wächst der gesamte IP-Datenverkehr in Deutschland mit einer jährlichen Rate von 18 Prozent auf das Doppelte an. Er beträgt dann 38 Exabyte (EB), im Vergleich zu 17 EB 2012. Der mobile Datenverkehr wächst jährlich um 60 Prozent von 18 auf 190 Petabyte (PB) monatlich. Das ist viermal mehr als über feste Leitungen. Der mobile Anteil am gesamten IP-Traffic steigt von einem auf sechs Prozent und entspricht dann dem doppelten Volumen des gesamten deutschen Internetverkehrs 2005.

„Mobilität wird für immer mehr Menschen nicht nur zum selbstverständlichen Bestandteil ihres alltäglichen Lebens, sondern zu einem Grundbedürfnis“ kommentiert Michael Ganser, Cisco Senior Vice President Zentral- und Osteuropa. „Da ständig mehr Menschen, Objekte, Prozesse und Daten mit dem Internet of Everything verknüpft werden, ob mobil oder nicht, sind intelligente Netzwerke und die entsprechenden Service Provider wichtiger als je zuvor.“

Während in Deutschland 2012 Smartphones und Tablets nur für zwei Prozent des IP-Traffics verantwortlich waren, werden es 2017 schon 14 Prozent sein. Der Anteil der Fernseher steigt von 12 auf 22 Prozent. Dies zeigt, dass die seltener für das Internet genutzten TV-Geräte durch die enormen Dateigrößen von Sendungen oder Spielfilmen einen höheren Datenverkehr erzeugen. So werden 2017 Privatanwender rund 63 Prozent der Internet-Videos in 3D oder HD ansehen. Gleichzeitig steigt der berufliche Video-Traffic um das Fünffache, auf 58 Prozent des gesamten geschäftlichen Internetverkehrs.



Ursachen für das Datenwachstum

Cisco führt das beachtliche Wachstum des IP-Datenverkehrs unter anderem auf weitere folgende Faktoren zurück:

1. Immer mehr internetfähige Geräte und Verbindungen: 2017 wird es mehr als 19 Milliarden Netzwerkverbindungen geben, im Vergleich zu 12 Milliarden in 2012. Dazu zählen etwa fest installierte oder mobile persönliche Endgeräte sowie Maschine-zu-Maschine (M2M)-Verbindungen. Pro Haushalt wird die Zahl der vernetzten Geräte von 4,7 auf 7,1 steigen.

2. Schnellere Breitbandleitungen: Die durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit von kabelgebundenen Breitbandverbindungen erhöht sich von 11,3 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Jahr 2012 auf 39 Mbit/s im Jahr 2017. Alleine von 2011 bis 2012 stieg die Rate um 30 Prozent von 8,7 auf 11,3 Mbit/s.

3. Zunehmender Einsatz von Videoservices und -anwendungen: Weltweit wächst die Anzahl der Nutzer von Internet-Videos (ohne reine Mobil-Anwender) von einer Milliarde im Jahr 2012 auf zwei Milliarden in 2017. Sie werden dann pro Monat Videos betrachten, die insgesamt eine Lauflänge von sechs Millionen Jahren besitzen. Dies entspricht 1,2 Millionen Video-Minuten pro Sekunde.

4. Internet of Everything: Auch das „Internet of Everything“, also die Vernetzung physikalischer Objekte, wird einen messbaren Einfluss auf den IP-Datenverkehr haben. Weltweit steigen die M2M-Verbindungen von 2012 bis 2017 um das Dreifache: von zwei auf sechs Milliarden und der jährliche IP-Verkehr darüber von 197 Petabyte auf 3,9 Exabyte um das 20-Fache. Dies entspricht dann bereits drei Prozent des gesamten IP-Verkehrs. Das Wachstum basiert vorwiegend auf Anwendungen wie Videoüberwachung, intelligente Stromzähler, Nachverfolgung von Waren und Paketen, mit Chips versehene Tiere, digitale Gesundheitskontrollen sowie weitere kommende M2M-Services.

Über die Studie

Der Cisco VNI Global IP Traffic Forecast wird seit 2007 jährlich erhoben. Er ermittelt die Wachstumsaussichten und Trends des weltweiten Datenverkehrs über das Internet-Protokoll (IP). Er basiert auf unabhängigen Vorhersagen von Analysten, realen Messwerten zur Datenübertragung von Service-Providern sowie auf eigenen Erhebungen von Cisco.

Quelle: Pressemiteilung der Cisco Systems GmbH vom 04.06.2013

Neue Microsoft-Studie: Mitarbeiter fordern stärkeren Einsatz von Social Tools im Unternehmen

Unterschleißheim, 29. Mai 2013. Arbeitnehmer fordern mehr Zugang zu Social Tools am Arbeitsplatz. Das wird aus der aktuellen Studie im Auftrag von Microsoft zum Thema „Enterprise Social" deutlich. Zwei von fünf der Befragten rechnen damit, dass Social Tools sie bei ihrer Arbeit gezielt unterstützen und ihre Produktivität deutlich verbessern würden. In Deutschland sind sich sogar 50 Prozent der Befragten einig, dass „Enterprise Social" zu mehr Effizienz in der Zusammenarbeit beiträgt. Allerdings fehlen häufig entsprechende Arbeitsumgebungen. Europaweit gaben 27 Prozent der Befragten an, dass ihre Unternehmen die Bedeutung von Social Tools noch unterschätzen und deren Nutzung stark einschränken. Für die Studie hat das Marktforschungsunternehmen Ipsos im Auftrag von Microsoft 4.787 Arbeitnehmer in Europa befragt. Mehr als 37 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass in den Unternehmen nicht ausreichend Social Tools für Collaboration zur Verfügung stehen. 18 Prozent der Mitarbeiter sind sogar bereit, selbst in Social Tools zu investieren, um die Effizienz in der Zusammenarbeit mit den Kollegen zu verbessern.

„Vor allem die jüngere Generation in den Unternehmen erkennt den Nutzen von Social Tools, auch für ihr Arbeitsumfeld. Die Zahlen und Aussagen der Studie zum Thema Enterprise Social überraschen deshalb nicht“, kommentiert Oliver Gronau, Director Business Group Information Worker bei Microsoft Deutschland. „Der Trend ‚Bring your own device‘ setzt sich mit ‚Bring your own service‘ auch auf der Ebene der Business Anwendungen und Applikationen fort.“

Einer der Hauptgründe, warum Unternehmen Social Tools im Arbeitsumfeld skeptisch gegenüberstehen sind nach wie vor Sicherheitsbedenken (Einschätzung bei 65 Prozent der Befragten). In Deutschland sind es sogar 75 Prozent der Unternehmen, die aufgrund von Sicherheitsbedenken Social Tools nicht auf ihrer IT-Agenda sehen. Darüber hinaus befürchten nach Einschätzung der Befragten 58 Prozent der Unternehmen, dass die Produktivität der Mitarbeiter eher abnimmt als steigen wird.

„Unternehmen werden nicht umhin kommen, sich der Diskussion um Enterprise Social zu stellen“, sagt Oliver Gronau, Director Business Group Information Worker bei Microsoft Deutschland. „Denn, und auch das belegt die Microsoft-Studie, so diese Tools nicht zur Verfügung stehen, führen die Arbeitnehmer häufig Social Media gewissermaßen durch die Hintertür ein, und stellen damit die Compliance-Anforderungen der Unternehmen infrage.“

Gerade in diesem Kontext unterstützt Microsoft seine Kunden, indem es mit Yammer und Office 365 professionelle Lösungen anbietet, die sich flexibel und konform an die jeweilige IT-Policy in Unternehmen anpassen lassen und dabei gleichzeitig auf hohe Akzeptanz beim Endanwender stoßen.

In hiesigen Unternehmen sind Social Tools noch die Ausnahme
E-Mails sind nach wie vor das Kommunikationsinstrument Nummer Eins in immerhin 93 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland. Intranets und sogenannte „Teamsites" werden von 45 Prozent für die Kommunikation genutzt. Video Conferencing sind mit 24 Prozent und Instant Messaging mit 12 Prozent ebenfalls in der Unternehmenskommunikation verankert. Dagegen stehen Social Networks und Blogging Plattformen nur maximal sechs Prozent der Befragten zur Verfügung. Denn nach wie vor sind Unternehmen noch zögerlich bei der Adaption von Social Tools für die Kommunikation. Sowohl unternehmensexterne als auch interne Social Networks und Microblogging sind oft nicht erlaubt und können entsprechend von den Mitarbeitern nicht genutzt werden.

„Richtig eingesetzt, trägt Enterprise Social zu einem signifikanten Mehrwert in Unternehmen bei“, erläutert Axel Oppermann, Senior-Advisor bei der Experton-Group. „Social Media Tools ermöglichen eine bessere Vernetzung und damit optimierte Zusammenarbeit der Mitarbeiter, auch über verschiedene Standorte und Ländergrenzen hinweg. Das betrifft sowohl die unternehmensinterne als auch die externe Kommunikation mit Kunden und Partnern. Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung der Strategie ist allerdings eine durchgängige Lösung, wie sie Microsoft mit der Integration von Yammer und Social Media Tools in die gewohnte Office-Umgebung bietet.“

Microsoft: Das Potential von Enterprise Social als integrierte Plattform
Microsoft eröffnet seinen Anwendern ein integriertes Konzept für Enterprise Social, durch das Unternehmen in hohem Maße für die Zusammenarbeit und die Kommunikation ihrer Mitarbeiter profitieren. Die Social-Networking-Plattform Yammer bietet eine enge Verbindung mit Office 365, Outlook, SharePoint oder Microsoft Dynamics. Unternehmen und Anwender erhalten damit eine Plattform, die die unterschiedlichen Anforderungen an die Kommunikation und den Austausch von Informationen adressiert und vereint.

Um auch die länder- und damit sprachenübergreifende Zusammenarbeit zu unterstützen, wird diese Woche das neue Message Translation Tool, als neues Werkzeug in Yammer vorgestellt. Mitarbeiter haben damit die Möglichkeit, die Kommunikation über Yammer direkt in ihre Muttersprache zu übersetzen. Message Translation ist für Yammer Enterprise Kunden mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden und kann durch IT-Administratoren einfach installiert werden.

Weiterführende Informationen zu der Studie finden Sie unter diesem Link: http://www.microsoft.com/news/presskits/enterprisesocial

Darüber hinaus möchten wir Sie einladen, sich an der Diskussion zum Thema „Enterprise Social" zu beteiligen, die über Twitter stattfindet: Im Rahmen der Aktion „The Worldwide Water Cooler” — http://www.theworldwidewatercooler.com — haben Sie als Teilnehmer die Möglichkeit direkt über Twitter, Hashtag #wwwcooler, Fragen zu stellen, Ideen und Erfahrungen auszutauschen und so aktiv in die Diskussion einzusteigen.

Quelle: Pressemitteilung der Microsoft Deutschland GmbH vom 29.05.2013

Traditionsunternehmen GILDEMEISTER – mehr Effizienz und Produktivität mit Microsoft Office 365

Unterschleißheim/Bielefeld, 14. Mai 2013. Die GILDEMEISTER Aktiengesellschaft, einer der weltweit führenden Hersteller von spanenden Werkzeugmaschinen sowie Serviceleistungen, Software- und Energielösungen, setzt für seine unternehmensweite Kommunikations- und Kollaborationsplattform seit Januar 2013 auf Microsoft Office 365. Die bisherige Lösung Lotus Notes von IBM wird dafür komplett abgelöst. Die Migration auf die Microsoft-Lösung ist Teil der unternehmensweiten IT-Strategie, eine durchgängige und einheitliche Systemlandschaft zu etablieren, um sich optimal für die Zukunft zu rüsten. Mehr als 6.000 Mitarbeiter werden zukünftig über Microsoft Exchange, Microsoft Lync und Microsoft SharePoint miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten.

„Mit der Migration auf Microsoft Office 365 erhalten wir eine State-of-the-Art-Lösung, die uns auch im Hinblick auf künftige Anforderungen größtmögliche Flexibilität bietet“, sagt Harald Poier, Zentrale Konzern-IT bei GILDEMEISTER. Die neue Communication- und Collaboration-Plattform wird in Verbindung mit Microsoft Exchange und im weiteren Verlauf mit Microsoft SharePoint und Microsoft Lync für deutlich mehr Effizienz und Produktivität in der Zusammenarbeit sorgen. Der Fokus liegt dabei auf Microsoft Exchange, das die E-Mailkommunikation und -Koordination zwischen den Mitarbeitern und Teammitgliedern verbessert sowie die Organisation von Ressourcen vereinfacht. Auf Basis der über Outlook auf Exchange Server abgelegten Informationen beispielsweise, können Mitarbeiter einzelne, ausgewählte Kalender im Unternehmen zu übergreifenden Teamkalenderansichten konsolidieren.

„Office 365 mit Microsoft Exchange ist für GILDEMEISTER die optimale Wahl“, sagt Thomas Schröder, Geschäftsführer Großkunden und Partner bei Microsoft Deutschland GmbH. „Mit unserem breiten Produkt-Portfolio bieten wir für jedes Unternehmen die passende Lösung, egal ob On-Premise oder Cloud-basiert, um sich optimal am Markt zu positionieren.“

Begleitet wird die Systemeinführung von dem Microsoft Partner GAB Enterprise IT Solutions GmbH, Dienstleister und Lösungsanbieter für IT-Infrastrukturen. Als mehrfach zertifizierter Microsoft Gold-Kompetenzpartner ist die GAB Spezialist für Planung, Implementierung und Migration von Active Directory Verzeichnisdiensten, Mail- und Groupware Systemen sowie Lösungen zur automatisierten Softwareverteilung für Clients und Server.

Quelle: Pressemitteilung der Microsoft Deutschland GmbH vom 14.05.2013

Secunia Country Reports zeigen Sicherheitsstatus privater PCs – von Land zu Land!

Kopenhagen, 19. April 2013: Secunia, ein führender Anbieter von IT-Sicherheitslösungen für Unternehmen und Privatanwender zur Verwaltung und Kontrolle von Schwachstellen-Bedrohungen, hat die Secunia Country Reports veröffentlicht. Sie bieten Einblicke in dieSoftware-Sicherheit und zeigen, wie viel ungeschützte Software sich auf privaten PCs in verschiedenen Ländern befindet.

Die neuen Secunia Country Reports beschreiben den Sicherheitsstatus auf privaten PCs in sieben Ländern: USA, Großbritannien, Deutschland und Skandinavien (Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark). Noch in diesem Jahr wird Secunia die Ergebnisse für Österreich, Schweiz und die Benelux-Staaten sowie weltweite Zahlen veröffentlichen.

Hier einige Beispielergebnisse für den deutschen Markt: 
 

  • Auf einem deutschen PC sind im Durchschnitt 75 Programme von 25 verschiedenen Anbietern installiert. Wer sämtliche bekannte Schwachstellen schließen möchte, muss 25 Update-Prozeduren regelmäßig durchführen.
  • 91 Prozent der deutschen Anwender haben Adobe Flash Player 11 auf dem Computer installiert, 19 Prozent haben die Software nicht gepatcht, trotz verfügbarer Updates. Immerhin gibt es 70 bekannte Schwachstellen im Programm.
  • 69 Prozent (51 Anwendungen) aller Programme auf einem typischen PC in Deutschland stammen von Drittanbietern, 31 Prozent (23 Anwendungen) von Microsoft
  • 14 Prozent der privaten PCs in Deutschland laufen mit ungepatchtem Betriebssystem.


Basierend auf Daten von Millionen Nutzern
Die Reports basieren auf Daten von Millionen Nutzern der kostenlosen Sicherheitssoftware von Secunia für Privatanwender, demPersonal Software Inspector (Secunia PSI). Die Daten umfassen die durchschnittliche Anzahl der installierten Programme – gepatcht und ungepatcht – auf privaten PCs sowie Informationen über die zehn am meisten gefährdeten Programme, die Anzahl der auf den PCs installierten Programme, den Anteil von Microsoft- und Nicht-Microsoft- (sogenannten Drittanbieter-) Programmen und die Verbreitung von Programmen, deren Support abgelaufen ist. Secunia sammelt bereits seit 2007 Daten über den Sicherheitsstatus auf privat genutzten PCs.

„Die Secunia Country Reports sind eine Goldmine für Daten. Es ist eine Sache, zu wissen, wie viele Schwachstellen es in der Software gibt, die wir alle nutzen, und wie schnell Anbieter Patches ausliefern, wenn die Schwachstellen entdeckt werden. Aber wenn die Patches nicht auf die ungeschützte Software angewendet werden, sind sie so nutzlos wie ein Pflaster, das im Verbandskasten bleibt. Die Daten in den Secunia Country Reports dokumentieren, dass der Anteil ungepatchter Programme auf privaten PCs erheblich ist und daher eine sehr reale Sicherheitsgefahr darstellt“, sagt Maria Eriksen-Jensen, Vice President Business Development bei Secunia.

Schwachstellen sind die Ursachen für Sicherheitsprobleme
Ein verwundbares Softwareprogramm, das nicht gepatcht ist, gefährdet die Sicherheit des PCs. Dies liegt daran, dass es den PC angreifbar macht für Exploits durch Hacker. Schwachstellen werden regelmäßig entdeckt und der Anbieter gibt üblicherweise einen Patch zur Anwendung für die Nutzer in Form eines Sicherheitsupdates heraus. Wenn Anwender diese Aktualisierungen nicht durchführen, wird ihr PC angreifbar, da Hacker die Schwachstellen als Einfallstor nutzen.

Sicherheitsupdates sind der Schlüssel
Wenn private Anwender ihre Software nicht mit den aktuellsten Sicherheitsupdates patchen, wird die Software unsicher. Hacker, die Schwachstellen ausnutzen, können Zugang zum Computer erhalten und zu allem, was sich darauf befindet – inklusive Detail-Informationen zu Bankkonten und Kreditkarten, Passwörter und Aktivitäten in sozialen Netzwerken.

Um sicher zu bleiben, sollten Privatnutzer die Software auf ihren PCs immer mit den neuesten Software-Sicherheitsupdatesaktualisieren. Um diese Aufgabe zu erleichtern, empfiehlt es sich, den Secunia PSI 3.0 herunterzuladen. Dies ist ein kostenlos verfügbarer Computer-Sicherheitsscanner, der unsichere Softwareanwendungen identifiziert, die Sicherheitsupdates benötigen. Nutzer von Secunia PSI 3.0 erhalten automatische Sicherheitsupdates von Secunia.

 

Lesen Sie die vollständigen Secunia Country Reports hier.

Testen Sie hier den Personal Software Inspector (Secunia PSI).

Quelle: Pressemitteilung der Secunia ApS vom 19.04.2013

Cisco-Studie zeigt: Big Data ist eine potenzielle Goldmine – der richtige Umgang vorausgesetzt

MÜNCHEN, 8. April 2013. Smartphones, Sensoren, Videokameras, intelligente Stromzähler und andere im sogenannten Internet of Everything verbundenen Objekte erzeugen riesige Datenmengen, die eine potenzielle Goldmine für wertvolle Einblicke sind. Doch eine neue Cisco-Studie zeigt, dass IT-Experten und Unternehmen herausgefordert sind, strategischen Mehrwert aus diesen Daten zu ziehen und diese effizient zu managen.

Im Rahmen des Cisco Connected World Technology Report wurden IT-Experten aus 18 Ländern zu IT-Readiness, Herausforderungen, Technologien und dem strategischen Mehrwert von Big-Data-Projekten befragt. Die meisten Unternehmen, die Daten sammeln, speichern und analysieren, kämpfen mit der Umsetzung der aus Big Data gewonnen Erkenntnisse für Business und IT. Zum Beispiel erkennen 76 Prozent der Befragten in Deutschland, dass der intelligente Umgang mit Big Data die Wettbewerbsfähigkeit erhöht, aber nur 26 Prozent ziehen bereits strategischen Mehrwert daraus.

Für die Einführung von Big Data-Lösungen gibt es mehrere Hürden: In Deutschland sind dies vor allem Datensicherheit (24%), zu wenig IT-Mitarbeiter (20%) oder nicht genügend Budget (17%).

72 Prozent gehen davon aus, dass einige oder alle Big Data-Projekte Cloud Computing erfordern. Für 78 Prozent der Befragten wird die IT-Abteilung hauptsächlich die Big Data-Strategie vorantreiben.

In Deutschland erwarten 60 Prozent der Befragten, dass sich die Netzwerklast in den nächsten zwei Jahren verdoppelt, 19 Prozent dass sie sich verdreifacht. Jedoch sind nur 37 Prozent der Netzwerke auf dieses Datenwachstum vorbereitet, 21 Prozent benötigen bessere Richtlinien und Sicherheit, 26 Prozent höhere Bandbreiten. 

„Unternehmen müssen sich schon heute auf eine weitere Datenexplosion sowie die zunehmende Verwendung von Cloud Computing, Collaboration und Unified Communications einstellen“, erklärt Michael Ganser, Senior Vice President Central Theatre, EMEAR, bei Cisco. „Dazu benötigen sie eine umfassende, validierte und standardbasierte Netzwerk-Infrastruktur, die beliebig skalierbar ist und sich flexibel an neue Anwendungen und Technologien anpassen lässt. Nur auf dieser Basis können sie aus Big Data wertvolle Erkenntnisse für ihr Business ziehen.“ 

Daten in Bewegung: Neue Quellen bringen neue Chancen

Ein wichtiger, aber noch weitgehend ungenutzter Datentyp ist die Echtzeitinformation aus mobilen Datenquellen. Cisco nennt diesen Typ „Daten in Bewegung“ (Data in Motion). Das Netzwerk kann nützliche kontextbezogene Informationen liefern wie Aufenthaltsort, Identität und Erreichbarkeit sowie es ermöglichen, dass diese in Echtzeit ausgewertet werden. Anwendungen können diese Daten nutzen, um Entscheidungen oder Aktionen durchzuführen, die sofort relevant sind oder sogar künftige Ereignisse voraussagen.

Die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation in automatisierten Fabriken ist ein Beispiel für das große Potential von „Daten in Bewegung“. Sie können hier einen sehr hohen Mehrwert durch die Optimierung der Produktionsprozesse erzeugen. Gemäß dem aktuellen Cisco Visual Networking Index wird es bis 2017 mehr als 1,7 Milliarden M2M-Verbindungen geben.  

66 Prozent der Befragten aus Deutschland planen Daten aus digitalen Sensoren, intelligenten Stromzählern, Videokameras und anderen neuen Netzwerkgeräten in ihren Big Data-Strategien zu berücksichtigen. Die Einführung ist jedoch noch in einer sehr frühen Phase. Nur 22 Prozent haben bereits einen Plan, wie sie von diesen neuen Datenquellen profitieren.

Weitere Ergebnisse

Für 68 Prozent der Befragten in Deutschland besitzt Big Data heute und in den nächsten fünf Jahren eine hohe Priorität. 46 Prozent erwarten bereits in diesem Jahr eine Erhöhung des IT-Budgets, 52 Prozent in den kommenden drei Jahren.

Quelle: Pressemitteilung der Cisco Systems GmbH vom 08.04.2013

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