Staatsanwaltschaft Halle gelingt Schlag gegen Softwarehändler PC Fritz

Halle/Berlin, 19. September 2013. Unter Federführung der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Organisierte Kriminalität in Halle haben gestern rund 100 Beamte der Zollfahndungsämter Dresden und Berlin-Brandenburg zahlreiche Geschäfts- und Lagerräume der Firma  pcfritz.de onlinestore GmbH (PC Fritz) sowie Privatwohnungen von Tatverdächtigen in Berlin und Halle durchsucht. PC Fritz steht im Verdacht, in großem Stil Raubkopien des Microsoft-Betriebssystems „Windows 7“ als Originale ausgegeben und verkauft zu haben. Neben dem Schaden für Kunden und Händler belaufen sich die wirtschaftlichen Einbußen bei Microsoft ersten Schätzungen zufolge auf einen siebenstelligen Betrag. Microsoft war durch Kundeneinsendungen auf die gefälschte Software aufmerksam geworden, ermittelte zunächst selbst gegen die Beschuldigten und erstattete Strafanzeige.

Gefälschte Software bei Microsoft eingesandt

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden wurden insgesamt 18 verschiedene Objekte durchsucht und einer ersten Schätzung zufolge über 100.000 verdächtige Datenträger mit Microsoft Computerprogrammen sichergestellt, die nun auf ihre Echtheit überprüft werden. Die Firma PC Fritz war ins Visier der Ermittler geraten, nachdem Microsoft zahlreiche von PC Fritz verkaufte Datenträger als Raubkopien identifiziert und daraufhin Strafanzeige erstattet hatte. Viele Händler hatten Microsoft in den letzten Monaten kontaktiert und sich über die verdächtigen Angebote von PC Fritz beschwert.

Die gefälschten Datenträger sind Sicherungskopien nachempfunden, die der Computerhersteller Dell zuweilen PCs beifügt, auf denen das Betriebssystem „Microsoft Windows 7“ legal vorinstalliert ist (sogenannte Reinstallations DVDs). Die Microsoft bereits vorliegenden Raubkopien wurden von PC Fritz mit einer eigenen Verpackung und einem ebenfalls gefälschten Echtheitszertifikat versehen und zu weit unter dem Marktpreis liegenden Konditionen vertrieben. Woher die Fälschungen kommen, ist noch nicht geklärt.

PC Fritz wurde erst im letzten Winter am Markt wahrnehmbar. Durch sehr günstige Preise und ein aggressives Marketing gelang es PC Fritz jedoch in kurzer Zeit, einen großen Marktanteil zu erlangen. So wurden Bustouren durch mehrere deutsche Großstädte organisiert und Straßenpartys veranstaltet, an denen auch Prominente teilnahmen.

Dem Zugriff gingen monatelange Ermittlungen von Microsoft und der zuständigen Schwerpunktstaatsanwaltschaft in Halle voraus. Zuletzt wurden hunderte Postsendungen an Kunden von PC Fritz sichergestellt. Auch diese beschlagnahmten Produkte werden nun untersucht.

„Der Erfolg ist auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden zurückzuführen. Wir sind erleichtert, dass dem Treiben von PC Fritz vorerst ein Ende gesetzt worden ist“, kommentiert Joachim Rosenögger, Ermittlungsleiter Produktpiraterie bei Microsoft, die heutige Großaktion der Staatsanwaltschaft. „Mit dem Verkauf gefälschter Computerprogramme werden nicht nur die Hersteller geschädigt, sondern vor allem unschuldige Kunden betrogen. Das Vorgehen der Ermittlungsbehörden zeigt, dass Wirtschaftskriminalität im Bereich des Urheber- und Markenrechts konsequent verfolgt wird. Softwarepiraterie ist eine ernstzunehmende Straftat“, so Rosenögger weiter. Opfer von Fälschungen sind neben den Kunden auch die redlichen Händler und Anbieter von Original Produkten.

Quelle: Pressemitteilung der Microsoft Deutschland GmbH vom 19.09.2013

Microsoft eröffnet „The Digital Eatery“ in Berlin

Berlin, 18. September 2013. Ob gemeinsam mit Freunden Xbox spielen, im Web surfen, Musik hören oder einfach mal woanders arbeiten: Microsoft eröffnet zusammen mit den Gastronomen Gernot und Elmar Karger in Berlin seine weltweit erste Consumer Lounge. In dem einzigartigen Konzept aus Café und Showroom lädt Microsoft die Besucher zum Erleben und Ausprobieren von Hardware, Software & Services ein. „The Digital Eatery“ ist dabei Teil des neuen Gesamtkonzeptes am Standort Berlin und markiert die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im neuen „Microsoft Berlin“.

Nach nur drei Monaten Bauzeit öffnet mit der „Digital Eatery“ die erste Etage im neuen „Microsoft Berlin“. Im Erdgeschoss des historischen Gebäudes Unter den Linden/Ecke Charlottenstraße ist auf 250 qm eine moderne Lounge mit Café für den digitalen Lebensstil entstanden. Rund 80 Personen finden in dem Café Platz, weitere 50 Plätze bietet der Außenbereich.

Microsoft neu erleben

Microsofts Auftritt steht im Kontext der neuen Ausrichtung hin zu einem Unternehmen, dass neben Software auch Hardware und Services anbietet. Mit „The Digital Eatery“ geht Microsoft neue Wege der Kommunikation und richtet sich dabei direkt an die Konsumenten: Microsoft wird erleb- und anfassbar. Egal ob Hardware wie das Tablet Surface, Windows Phone 8, Xbox und Kinect oder Dienste wie SmartGlass oder SkyDrive – Besuchern steht die ganze Produktvielfalt von Microsoft zum Ausprobieren und Kennenlernen zur Verfügung, ganz ohne Verkaufsdruck. Konkrete Szenarien erleichtern den Einstieg in die Themenwelten und zeigen die Vorteile der geräteübergreifenden Vernetzung. Dafür ist die „Digital Eatery“ in verschiedene Lebenswelten wie „zuhause“, „unterwegs“, „im Büro“ und „Music Lounge“ unterteilt. Mitarbeiter stehen für Fragen rund um die Produkte und als direkte Ansprechpartner zur Verfügung. Natürlich kann man auch sein eigenes Gerät mitbringen und das kostenlose WLAN nutzen.

„Die „Digital Eatery“ ist das Herz unseres neuen Standorts in Berlin und weltweit einmalig“, so Henrik Tesch, Direktor Politik und gesellschaftliches Engagement Microsoft Deutschland und Niederlassungsleiter Microsoft Berlin. „Wir verstehen uns als Gastgeber und Treffpunkt der digitalen Gesellschaft und laden dazu ein, unsere Produkte in entspannter Atmosphäre auszuprobieren.“

IT trifft auf Moderne Gastronomie

Neben der digitalen Ausstattung erwartet den Besucher in der Digital Eatery eine moderne, frische Küche mit hochwertigen Zutaten, vom originellen Sandwich bis zum wechselnden Mittagstisch. Alle Gerichte werden vor Ort aus regionalen Produkten und passend zur Saison zubereitet. Die gastronomische Leitung übernimmt Gernot Karger als Geschäftsführer der eigens dafür gegründeten Fuchs + Gans GmbH. Dahinter steht die langjährige Erfahrung der Event-Gastronomen Gernot und Elmar Karger sowie Björn Kloos, Inhaber der Eventagentur artribute.  „Das Konzept der „Digital Eatery“ ist in Berlin einzigartig und wir wollten bei dieser Mission unbedingt dabei sein. Mit unserem Speisenangebot unterstreichen wir die Unverwechselbarkeit dieses Standorts“, erklärt Gernot Karger, Geschäftsführer Fuchs + Gans GmbH.

Microsoft liegt mit der Eröffnung der „Digital Eatery“ genau im Zeitplan des umfangreichen Umbaus im neuen Gebäude Unter den Linden. Neben dem Café entsteht im Erdgeschoss ein Eventbereich für rund 200 Personen, darüber ein Empfangs- und Präsentationsbereich für exklusive Veranstaltungen mit Politik und Geschäftskunden, Büros für Microsoft-Mitarbeiter und eine ganze Etage für die Gründerförderung. „Noch in 2013 ist die offizielle Eröffnung des ganzen Gebäudes geplant“, verspricht Tesch.

Quelle: Pressemitteilung der Microsoft Deutschland GmbH vom 18.09.2013

Secunia tritt dem Microsoft Technology Center Alliance Programm als erster Anbieter für Sicherheitslösungen bei

Kopenhagen, 11. Juli 2013 - Secunia, führender Anbieter von IT-Sicherheitslösungen für Privatanwender und Unternehmen zur Verwaltung und Kontrolle von Bedrohungen durch Schwachstellen, ist dem Alliance-Programm des Microsoft Technology Center (MTC) beigetreten. Das MTC ist eine gemeinschaftliche Organisation, die den Zugriff auf innovative Technologien und erstklassige Expertise ermöglicht. Kunden können sich so einen Überblick über IT-Lösungen verschaffen, sie für ihren individuellen Bedarf konfigurieren und genau das erhalten, was sie benötigen.

Mit dem Beitritt von Secunia zum MTC-Programm stehen die Sicherheitstechnologien des Unternehmens weltweit tausenden Besuchern des MTC zur Verfügung. So kann Microsoft den Nutzern des System Center 2012 Configuration Managers (SCCM) anschaulich demonstrieren, wie sie ihre IT-Infrastruktur effektiv vor Schwachstellen durch Drittanbieter-Programme schützen. Die umfassende Schwachstellenintelligenz- und Patch Management-Lösung von Secunia, der Corporate Software Inspector (Secunia CSI 6.0) ist nahtlos in den SCCM integriert. So können Nutzer des SCCM problemlos Patches für Drittanbieter-Programme ausrollen und Geräte sowie Anwendungen produktiv nutzen, während sie die Unternehmenssicherheit und -kontrolle wahren.

„Das Microsoft Technology Center kooperiert nur mit Marktführern und wir freuen uns sehr über die Einladung zum Alliance-Programm. Secunia ist bereits Mitglied beim Microsoft System Center Alliance Programm und hört genau auf die Microsoft Community - zu der System Center-Nutzer und MVPs zählen - wenn es um die Entwicklung von Produkten und Plugins geht, die das Zusammenspiel mit Microsoft-Angeboten erleichtern“, erläutert Secunia CEO Peter Colsted.

Patchen von Drittanbieter-Programmen ist essentiell für die IT-Sicherheit
Schwachstellen sind die Hauptursache für Sicherheitsprobleme, denn ungeschützte und nicht gepatchte Software ist ein wesentlicher Angriffspunkt für Hacker und ihre Schadsoftware – eine Schwachstelle allein reicht bereits aus, um die IT-Sicherheit eines Unternehmens zu durchbrechen. Drittanbieter-Software ist verantwortlich für 86 Prozent der 1.137 Schwachstellen, die 2012 in den Top 50 Programmen auf privaten PCs gefunden wurden (Secunia Vulnerability Review 2013). Es ist also unstrittig, dass Schwachstellen in Programmen, die nicht von Microsoft stammen, eine wesentliche Gefahr für die IT-Infrastruktur darstellen.

Microsoft legt viel Wert auf Sicherheit und stellt umfangreiche Ressourcen zur Verfügung, um Schwachstellen zu beseitigen und regelmäßige Sicherheitspatches für die Produkte herauszugeben. Doch die meisten Unternehmen verlassen sich im Tagesgeschäft nicht ausschließlich auf Microsoft-Produkte. Entsprechend reichen die automatischen Microsoft Updates nicht aus, um ihre Systeme vor Schwachstellen zu schützen. Auf den meisten PCs – privat oder beruflich genutzt – sind Programme wie Adobe und Java installiert, die voller Schwachstellen sind.

„Mit dem SCCM können unsere Kunden ihre Angestellten auf einer großen Bandbreite von Geräten arbeiten lassen und gleichzeitig die Compliance-Regeln des Unternehmens einhalten und die Firmendaten schützen“, erklärt Andrew Conway, Director Product Marketing, Microsoft. „Mit Secunia CSI 6.0 und dem SCCM können unsere Kunden ihre Patch Management-Prozesse verbessern und sowohl die Microsoft- als auch die Drittanbieter-Programme vor Schwachstellen schützen.“

Secunias Lösungen im System Center integiert
Die Integration von Secunia in das System Center startete im Jahr 2010: Secunia CSI 4.1 wurde in den Windows Server Update Service und SCCM eingegliedert, um es Nutzern problemlos zu ermöglichen, Drittanbieter-Programme zu patchen. Mit dem Launch von Secunia CSI 6.0 im August 2012 musste dann erstmals kein CSI-Agent mehr im Netzwerk eingesetzt werden. So können Kunden die SCCM-Software nutzen, um ihr System zu scannen.

Im November 2012 hat Secunia das „Secunia System Center 2012 Plugin“ auf den Markt gebracht und so eine Lösung präsentiert, die den SCCM-Nutzern besondere Vorteile bringt:

  • Ein-Konsolen-Ansatz: Nutzer können ihr Patch Management von jedem System steuern, auf dem das Plugin und der Microsoft SCCM installiert sind. Das bedeutet eine größere Flexibilität für die IT und die Sicherheits-Teams.
  • Ein dynamischer Update-Katalog, der Sicherheitspatches als Sofortlösung zur Verfügung stellt. Diese Patches sind besonders relevant für die Unternehmensinfrastruktur und ergeben sich aus den Scans von Secunia CSI, deren Ergebnisse zeigen, welche Patches relevant für die Programme und Systeme eines Unternehmens sind.

Quelle: Pressemitteilung der Secunia ApS vom 11.07.2013

Microsoft gibt in Berlin Startschuss für weltweit erstes Microsoft Center

Berlin/Unterschleißheim, 25. Juni 2013. Unter den Linden 17 – diese Adresse sollten sich IT-Interessierte in Berlin künftig gut merken, denn hier öffnet noch in diesem Jahr das weltweit erste öffentliche Microsoft Center. Microsoft Deutschland Chef Christian P. Illek gab heute gemeinsam mit der Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer den Startschuss für die Umbauarbeiten in dem historischen Gebäude Ecke Charlottenstraße. Auf vier Etagen und rund 3.000 Quadratmetern entsteht in den nächsten Monaten ein zentraler Ort der Vernetzung und des Dialogs mit Kunden, Geschäftspartnern, Medien, Gründern, Politik und Gesellschaft.

IT prägt wie nie zuvor unseren Lebensstil. Technologien, die sich intuitiv in unseren privaten und beruflichen Alltag einfügen, sind längst zur wichtigsten Schnittstelle menschlicher Beziehungen geworden. Wir drücken mit IT unsere Persönlichkeit aus, das heißt Geräte und Dienste müssen höchst individualisierbar sein. „Die Technik muss sich dem Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Um diesen Wandel umzusetzen, brauchen wir einen intensiven Dialog mit den Nutzern“, sagt Christian P. Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Mit dem neuen Gebäude zieht Microsoft mitten in das Herz von Berlin, dabei gilt: Anfassen erwünscht und zwar für alle Zielgruppen. „Wir wollen in Berlin Gastgeber, Ansprechpartner und Treffpunkt sein. IT wird persönlich – und Microsoft wird es auch“, so Illek. Berlin war bei der Standortfrage erste Wahl, denn die Hauptstadt ist nicht nur Hotspot Nummer eins für Kreative und Trendsetter, sondern auch Gründerhochburg und Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt. Berlin wird damit zur wichtigsten Microsoft-Drehscheibe in Europa. „Die Hauptstadt bietet ideale Rahmenbedingungen für Unternehmen der digitalen Wirtschaft“, sagt Cornelia Yzer, Berliner Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung. „Microsoft ist mit dem neuen Standort ein wichtiger Partner für die IT-Branche in der Hauptstadt und setzt ein Zeichen für Innovation und den offenen Dialog. Wir freuen uns auf den intensiven Austausch.“

Networking mit Kinect, Surface und Windows Phone
Mittelpunkt im umgebauten Gebäude ist ein Café im Erdgeschoss mit einem auch für Berlin einzigartigen Gastronomiekonzept. Dieser täglich für den Publikumsverkehr geöffnete Bereich dient dem Austausch und dem Dialog mit der Öffentlichkeit. Besucher können hier Microsoft Produkte wie Xbox, Surface, Kinect und Windows Phone live erleben oder an ihren eigenen Geräten arbeiten. Der angrenzende Eventbereich für ca. 200 Personen kann flexibel auf unterschiedlichste Veranstaltungs- und Ausstellungsformate angepasst werden. In den Geschossen darüber entstehen ein Empfangs- und Präsentationsbereich für exklusive Veranstaltungen mit Politik und Geschäftskunden sowie Büros für Microsoft-Mitarbeiter. Das Dachgeschoss steht ganz im Zeichen der Gründerförderung. Eine ganze Etage ist hier für IT-Start-ups reserviert. Studenten und Entwickler finden dort optimale Arbeitsbedingungen und Raum für ihre Geschäftsideen sowie die nötige Infrastruktur und Beratung für deren Umsetzung. „Mit dem Microsoft Center vereinen wir Dialog und IT-Innovation unter einem Dach. Das ist in dieser Form bislang einzigartig“, bekräftigt Henrik Tesch, Direktor Politik und gesellschaftliches Engagement und Berliner Niederlassungsleiter bei Microsoft Deutschland.

Gewinnaktionen: Zeig‘ Microsoft Dein Berlin
Bereits vor der offiziellen Eröffnung sucht Microsoft den Kontakt zu den Berlinern. Während der gesamten Bauphase wird die Öffentlichkeit im Rahmen verschiedener Gewinnaktionen die Möglichkeit bekommen, Microsoft ihr Berlin zu zeigen. Weitere Informationen zum Gewinnspiel, bei dem monatlich ein Surface Pro verlost wird, gibt es über Facebook:  www.facebook.com/MicrosoftBerlin

Quelle: Pressemitteilung der Microsoft Deutschland GmbH vom 25.06.2013

Microsoft Cloud OS: Hybrides Cloud Computing erreicht nächste Stufe

Unterschleißheim/Madrid, 25. Juni 2013. Die IT-Welt wird offener, denn Microsoft vereinfacht mit neuen Services die Kombination von Private und Public Cloud Services. Die aus dieser Verbindung entstehenden Hybrid Clouds lassen sich zudem leichter als bisher verwalten. Unternehmen können auf diese Weise beispielsweise Herausforderungen wie Consumerization of IT, Mobilität und Flexibilität der Mitarbeiter und Anwendungen mit weniger Aufwand meistern, beispielsweise durch Migration von virtualisierten Anwendungen zwischen Private und Public Cloud. Technische Basis dieser Verbesserungen sind die kommenden Versionen von Windows Server 2012 R2, System Center 2012 R2, SQL Server 2014 sowie neue Windows Azure Dienste – alle ab sofort kostenlos* im Download Center als Preview-Version verfügbar. Dies hat Microsoft jetzt im Rahmen der TechEd Europe (Madrid, 25. bis 28. Juni) bekanntgegeben. Die Kombination der Server mit neuen Diensten wie Windows Azure BizTalk Services erleichtert den Unternehmen den schnellen Aufbau einer hybriden Cloud. Minutengenaue Abrechnung der Services sorgt für eine effektive Kostenkontrolle.

„Das Konzept des Microsoft Cloud OS beschreibt einen in der heutigen Unternehmenswelt erforderlichen durchgängigen Lösungsansatz. Dieser umfasst die Technologien, Produkte und Services, die für den Aufbau und Betrieb von Private, Hybrid und Public Clouds notwendig sind“, erklärt Kai Göttmann, Direktor Geschäftsbereich Server, Tools & Cloud Business bei Microsoft Deutschland. „Und mit der Weiterentwicklung unseres Produkt- und Service-Portfolios setzen wir diesen Ansatz konsequent um.“

Dieser Ansatz ist auch für den Erfolg der Kunden wichtig. „Die unter der Microsoft Cloud OS Vision vorgestellten Neuerungen sind aus unserer Sicht eine wertvolle Weiterentwicklung der Produkte“, sagt Bardo Werum, Leiter Infrastructure Services bei Lufthansa Systems. „Die kommenden Serverproduktversionen sowie neue Dienste auf Windows Azure lassen die Grenzen zwischen Rechenzentren verschwinden. Damit können wir hybride Cloud Angebote umsetzen und unseren Kunden innovative Services mit einem noch größeren Mehrwert bieten.“

Microsoft Cloud OS und das Zusammenspiel der Technologien
Technologische Grundlage des Cloud OS bilden Windows Azure und Windows Server 2012 R2, als Plattformen in und für die Cloud – komplettiert durch Lösungen wie die Verwaltungslösung System Center 2012 R2 oder das Datenbank Management System SQL Server 2014. Axel Oppermann, Senior-Advisor bei der Experton-Group: „Entscheidungsträger der Unternehmens-IT können in Bezug auf die heutigen Trendthemen Big Data, Cloud, Social, Mobility oder benutzerorientierter IT keine Technologie losgelöst von der anderen betrachten. Für sie gilt es vielmehr, einen durchgängigen Lösungsansatz zu finden. Microsoft geht hier mit der Strategie des Cloud OS den richtigen Weg und bietet den Nutzern gleichzeitig mit den neuen Server- und Cloud-Technologien ein Produktportfolio, das dieses nahtlose Zusammenspiel technologisch realisiert.“

Die Highlights der neuen Versionen
Diese Weiterentwicklungen basieren auf dem ganzheitlichen „Cloud first“ Ansatz von Microsoft, insbesondere bei der Realisierung verschiedener hybrider Cloud-Szenarien. So ermöglicht es Windows Server 2012 R2 ab sofort Workloads noch einfacher zwischen On-Premise-Hyper-V-Umgebungen und Windows Azure Virtual Machines zu portieren. Diese lassen sich durch das neue Windows Azure Management Pack für System Center durch On-Premise-Lösungen, Windows Azure Virtual Machines und Storage-Ressourcen einheitlich verwalten. Aufbauend auf der Hyper-V Netzwerkvirtualisierung in Windows Server 2012 liefern die Weiterentwicklungen zudem Funktionen wie Site-to-Site-VPN-Gateway, mit denen sich physische und virtuelle Netzwerke nahtlos überbrücken lassen. Diese bringen Unternehmen den Vorteil, flexible und hybride Verbindungen zwischen der eigenen IT-Infrastruktur und Serviceprovidern aufzubauen.

Zu den jetzt verfügbaren Technical Previews gehört auch die neueste SQL Server-Generation, die unter anderem neue Funktionen wie in-memory OLTP (Online Transaction Processing), Always-on Funktionalität, Cloud-Backup und Notfallwiederherstellung für die Anwender bereithält. „Der Einsatz der nächsten Generation der Microsoft Data Platform bietet für unser Data Warehouse im Bereich Risikomanagement großen Mehrwert“, sagt Philipp Müller, Data Warehouse Architect, arvato infoscore GmbH. „Vor allem in der Kombination der Themen High Performance und Big Data sehen wir strategische Vorteile, die wir auf Basis eines Prototypen validieren werden. Wir gehen davon aus, dass die Auswertung uns dabei hilft, Betrugsversuche im E-Commerce durch bessere und schnellere Analyse von Verhaltensmustern noch frühzeitiger zu erkennen.“

Leistungsfähige Funktionen für die Verwaltung einer benutzerorientierten IT und Devices erhalten IT-Pros mit den Updates von System Center 2012 Configuration Manager R2, Windows Intune und Windows Server 2012 R2. Der Zugriff auf Ressourcen erfolgt so über eine zentrale Schnittstelle im Unternehmen und gewährleistet eine konsistente Verfügbarkeit über die verschiedenen Geräte hinweg. Unter anderem mit der Web App Proxy erhalten Administratoren umfassende Reporting-, Einstellungs- und Managementmöglichkeiten sowie eine selektive Benutzer- und Geräteverwaltung. Das schließt sowohl Windows-PCs, Macs, Tablets, Smartphones und Embedded-Geräte als auch Windows RT, iOS und Android ein.

Mit den neuen Windows Azure BizTalk Services adressiert Microsoft Entwickler und IT-Professionals gleichermaßen. Über ein „drag-and-drop“ Funktionsdesign und vorgefertigte Templates lassen sich künftig einmal entwickelte Applikationen und Anwendungen einfach in andere Systemumgebungen integrieren. Das neue Plattform-as-a-Service (PaaS) Angebot bietet Unternehmen mehr Flexibilität und Skalierbarkeit ihrer IT-Infrastruktur, die Anwender dann je nach Bedarf und Auslastung anpassen können.

* Es fallen keine Lizenzkosten für die Nutzung der Software an. Eventuell entstehende Kosten für die Datenverbindung sind hier nicht berücksichtigt.

Quelle: Pressemitteilung der Microsoft Deutschland GmbH vom 25.06.2013

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